Am 6. März haben wir mit unseren „to go“ Diensten begonnen.

Wir haben für die Kinder ein kleines Päckchen vorbereitet. Hierin befanden sich ein Seil, zwei Anleitungen für Knoten und Stiche sowie Aufgaben bezüglich Hydranten und deren Standorte in der Nähe. Diese Aufgaben galt es zu Hause zu lösen und zu bearbeiten. Selbstverständlich standen die Betreuer bei Fragen zur Verfügung. Eine Videoanleitung folgte später auch noch.

Die Abholung erfolgte selbstverständlich unter Einhaltung der Hygienebestimmungen. So kamen wir Betreuer auch mal wieder dazu wenigstens kurz mit den Kindern und Eltern zu reden.

Beim darauffolgenden Dienst wollten wir dann natürlich wissen, ob zu Hause alles gut funktioniert hat und haben uns von den Kindern die Knoten/Stiche sowie die Aufgabenzettel zeigen lassen. Anschließend wurden die nächsten Aufgaben verteilt.


Natürlich sind unsere Präsenzdienste vorerst ausgesetzt. Wir haben uns nun dafür entschieden, dass wir Dienste „to go“ anbieten werden. Alle zwei Wochen können die Feuerbiber eine neue Aufgabe abholen. So können wir die Zeit bis zum Start sicher gut überbrücken.

Wir wissen auch, dass einige Kinder von unserer Warteliste schon seit einem Jahr in den Startlöchern stehen. Allerdings werden wir erst wieder neue Kinder aufnehmen, wenn wir auch gemeinsam vor Ort die Zeit verbringen können. Gerade für die ganz kleinen und neuen Kinder ist das sehr wichtig. Auch wenn wir uns alle noch gedulden müssen, hoffen wir auf euer Verständnis.

Zu guter Letzt möchten wir uns an dieser Stelle von Herzen bei der Schreinerei und Glaserei Grupe in Offenbach bedanken. Wir konnten uns nämlich über Spende in Höhe von 500 € freuen. Damit sind wir unserem Traum vom Minilöschfahrzeug erneut einen großen Schritt näher gekommen.

Auf dem Foto zu sehen: Patrick Schmidt (Wehrführer), Andreas Hartmann (stellv. Leitung Kinderfeuerwehr), Danica Kranz (Leitung Kinderfeuerwehr, Patrick Grupe (Geschäftsführer Schreinerei Grupe) mit Sohn Anton.

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Einbau Löschmittelbehälter, Pumpenschlitten und Verrohrung

Nach der Beschaffung des Löschmittelbehälters, haben wir diesen in unser Fahrzeug eingebaut.

Er ist mit Spanngurten und Aluminiumprofilen, wie bei dem Original, gegen verrutschen gesichert.

Es ist ein Tank-Überlaufschutz ist angefertigt und montiert worden. Damit ist gewährleistet, dass der Tank beim Hydrantenbetrieb nicht platzen kann.

Den Auszugs-Schlitten für die Pumpe haben wir angefertigt, eingebaut und mit der Verrohrung des Löschmitteltanks begonnen.

Weitere Schritte sind die Fertigstellung der Verrohrung, Einbau der Pumpe und Start mit der Elektroinstallation.

Auch wenn dieses Jahr keine Weihnachtsfeier stattfinden darf, wollten wir unseren Feuerbibern und deren Familien noch einmal persönlich eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch wünschen. Für die Kinder gab es natürlich auch eine Kleinigkeit. Mit dem Rentiermobil waren Dani und Hardy stellvertretend für alle Betreuer unterwegs und haben jeden Feuerbiber zum „letzten Einsatz“ in 2020 vor das Haus gerufen. Die Freude über die Überraschung war groß, und dass nicht nur bei den Kleinen.

Auch wir Betreuer waren von den lieben Worten und Geschenken, die wir von den Kindern und Eltern bekommen haben, ganz gerührt.

Samstag vor einer Woche haben wir uns wieder am Feuerwehrhaus getroffen. In zwei verschiedenen Gruppen haben wir gemeinsam besprochen, was es zu beachten gibt, um Unfälle zu vermeiden. Anhand von Beispielen und auch Erfahrungsberichten haben wir schnell die wichtigsten Regeln und Vorschriften erarbeitet.

Dann ging es weiter zum praktischen Teil. Auf dem Hof der Feuerwehr ist ein Unfall passiert!!! Zuerst haben wir die Unfallstelle aus Sicht des Autofahrers abgesichert. Das heißt, Warnblinker an und Warndreieck aufgestellt. Dann wurde uns gezeigt, was im Feuerwehrauto alles vorhanden ist, um eine Unfallstelle abzusichern.

Leider war das auch bis auf Weiteres unser letzter Dienst. Wir hoffen, dass wir uns dieses Jahr noch einmal treffen können.

Bleibt also alle gesund!

Im August und im September ist einiges passiert.

Das Gestell für das Fahrzeug wurde konstruiert. Die Aluminiumprofile wurden also bestellt und das Gestell montiert.
Zudem haben wir einen 200 Liter Behälter gekauft, der als Löschwassertank dient. Die nächsten Schritte werden der Bau des Pumpenschlittens und die Wasserinstallation sein.

Mit den ersten Lockerungen konnten wir endlich unser erstes Treffen organisieren. Alle Bauinteressierten waren herzlich eingeladen Ideen einzubringen und sich aktiv in die Gestaltung mit einzubringen. Bereits an diesem Tag wurden die Pläne konkreter und Aufgaben verteilt.

Nachdem die Weihnachts- und Faschingszeit vorüber war wollten wir eigentlich loslegen. Aber dann kam Corona und hat uns, wie so viele auch, total überrascht. Die Planung geriet zunächst ins Stocken. Im April haben wir uns allerdings dazu entschieden, trotz aller Einschränkungen langsam anzufangen und haben das Untergestell, einen Handpritschenwagen, bestellt. Hier möchten wir uns auch bei der Firma J.S. Jahn vorm. A. Schoenhals GmbH & Co KG für das freundliche Entgegenkommen bedanken.

Nachdem wir den Wagen abgeholt hatten, konnten wir aufgrund des Coronavirus dennoch nicht loslegen. Die Zeit wurde also genutzt, um Pläne auf Papier zu bringen und Ideen auszutauschen.

Immer und immer wieder kam das Thema zur Sprache.

So haben wir uns bei verschiedenen Feuerwehren, die bereits ein kleines Löschfahrzeug besitzen, nach dem Bau und natürlich auch nach den Kosten erkundigt. Natürlich gibt es auch ein fertig gebautes Feuerwehrauto käuflich zu erwerben. Aber das wollten wir nicht. Zum einen wollten wir „unser“ Löschfahrzeug und zum anderen wollten wir daraus ein gemeinschaftliches Projekt zwischen der Kinderfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr entstehen lassen.

Da wir nun einen groben Plan hatten, was finanziell auf uns zukommt, starteten wir zunächst eine Anfrage auf Unterstützung bei der Sparkassenstiftung Offenbach. Die Stiftung war von unserer Idee so sehr begeistert, dass sie uns mit einer Förderung in Höhe von 2.000 Euro ein beträchtliches Startkapital zur Verfügung gestellt hat. Wir haben uns riesig gefreut und waren von dieser großzügigen Unterstützung so beeindruckt, dass wir direkt loslegen wollten.

Zuvor kam stand allerdings Weihnachten und dann Fasching vor Tür.

Bereits im Jahr 2017, dem Gründungsjahr der Kinderfeuerwehr, hatten wir die Idee eines kleinen Löschfahrzeuges im Kopf. Allerdings war es uns natürlich erst einmal viel wichtiger mit der Arbeit in der Kinderfeuerwehr zu beginnen.

18.01.2020 Vogelfutterknödel und Vogelhäuschen
Mitte Januar war unser erster Dienst 2020. Aus ausgehöhlten Organgenschalen, Körnern, Haferflocken, Rosinen und Schmalz haben wir für unsere hungrigen Vögelchen draußen in der Natur tolle Futterknödel hergestellt. Damit der Futterknödel auch noch einen schönen Platz bekommt, durfte jeder von uns ein Vogelhäuschen gestalten.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Holzwerkstätten Osbert Möhler für den Zuschnitt und die super tolle Spende der Vogelhäuschen bedanken. Danke auch an Hardy, der in liebevoller Handarbeit 20 Vogelhäuschen genagelt und geklebt hat.

01.02.2020 Feuerwehrtechnik + Spiel Schau genau:
Aus Feuerwehrleine wurde ein Kreis auf den Boden gelegt. In die Mitte des Kreises wurden Feuerwehrgeräte und Teile der Schutzausrüstung gelegt.
Wir haben uns nacheinander je ein Teil ausgesucht und allen erzählt wie es heißt und für was man es bei der Feuerwehr braucht.
Geräte, die wir noch nicht kannten, wurden uns von unseren Betreuern, erklärt.
Zum Abschluss haben wir ein Spiel gespielt. Wir haben uns die Gegenstände alle gut eingeprägt. Anschließend haben wir unsere Augen geschlossen. Ein Gegenstand wurde entfernt. Dann hieß es „Augen auf“ und wir mussten erraten, welcher Gegenstand fehlt. Der Sieger durfte das nächste Teil entfernen. So ging es weiter, bis die Mitte leer war.


15.02.2020 Vorbereitung Fasching
Dieses Jahr waren die Feuerbiber am Bieberer Fasnachtsumzug wieder mit am Start. So haben wir unsere Kostüme vorbereitet und die Bollerwagen geschmückt und mit Wurfmaterial bestückt. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die uns hierfür eine Spende haben zukommen lassen: Sparkasse Offenbach- Bieber, Edeka Stenger, Rewe im Ring Center, Allianz in Bieber, Rhein Main Rockets, Mama Kirsten, Rewe Büchhügelallee, Vereinigte Volksbank Maingau, Obi Offenbach und Margie von Margies Ballons!

22.02.2020- Bieber Hallau

29.02.2020 Seiltricks
Zu Beginn haben wir alles erst einmal alles gesammelt, was wir über Knoten wissen und wo und für was man diese benötigt. Anschließend starteten wir an verschiedenen Stationen mit verschiedenen Spielen, Wettkämpfen und Aufgaben.
Los ging es mit einem Feuerwehrknoten: dem doppelten Ankerstich. Nachdem man uns gezeigt hat wie dieser geht, haben wir den Knoten nachgemacht.
Bei der nächsten Aufgabe mussten wir ein Seil verknoten, ohne dieses jedoch an den Enden los zu lassen.
Anschließend sollten wir erraten wie viel Leine in einem Leinenbeutel ist. Das Ergebnis: 30 m!
Aufgeteilt in zwei Gruppen haben wir auf Zeit drei Gegenstände aus einer Feuerwehrleine ausgeknotet (Gruppe 1: 13 Minuten, Gruppe 2: 8 Minuten).
Bevor es zum Abschluss ging, gabs noch einen Zielweitwurf mit dem Leinenbeutel. „Achtung Leine“: diese Sicherheitswarnung vor dem Wurf haben wir dabei geübt.
Zur Belohnung gab es noch essbare Schnüre