Am Abend des 01.03.2017 meldete ein Anwohner einen Zimmerbrand in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Karlstraße 30. Die Leitfunkstelle Offenbach schickte daraufhin sofort den Löschzug der Berufsfeuerwehr zu der gemeldeten Einsatzstelle.

Erste Erkundungsmaßnahmen vor Ort ergaben einen Schmorbrand im Bereich der Herdanschlussdose in der Küche der Dachgeschosswohnung. Dieser konnte mit einem Kleinlöschgerät auch umgehend gelöscht werden.

Der Hausmeister sowie eine Mutter mit Ihrem Kleinkind zogen sich bei dem Einsatz unglücklicherweise jeweils eine leichte Rauchgasvergiftung zu und mussten sicherheitshalber durch den Rettungsdienst in zwei Krankenhäuser transportiert werden.

Die Einsatzkräfte überprüften abschließend die Brandausbruchstelle mit einer Wärmebildkamera, öffneten dabei eine Leichtbauwand und schalteten den Elektroherd spannungsfrei. Parallel dazu wurden in der Wohneinheit Entrauchungsmaßnahmen durchgeführt.

Der Löschzug der Berufsfeuerwehr wurde dabei von einem zusätzlichen Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Offenbach-Bieber vor Ort unterstützt.

Um 20:42 Uhr wurde der Leitstelle Offenbach ein Schornsteinbrand in der Grazer Straße in Offenbach-Bieber gemeldet. Beim Eintreffen des Löschzuges der Berufsfeuerwehr vor Ort bestätige der Einsatzleiter den Schornsteinbrand und stellte weiterhin eine leichte Rauchentwicklung im Gebäude fest.

Die Wohnungen wurden daraufhin mittels Kohlenmonoxid-Messgeräten und einer Wärmebildkamera kontrolliert. Eine Brandausbreitung hatte glücklicherweise nicht stattgefunden, leicht erhöhte CO-Werte wurden auf Grund eines kleinen Risses im Schornstein jedoch festgestellt. Umfangreiche Lüftungsmaßnahmen waren die Folge.

Vor Ort war ebenfalls ein Schornsteinfegermeister, welcher bei solchen Meldungen von der Leitstelle Offenbach standardmäßig mit alarmiert wird. Dieser kehrte abschließend, im Beisein der Feuerwehr, den Schornstein, so dass gegen 23:00 Uhr der Einsatz beendet werden konnte.

Während der Einsatz in der Grazer Straße noch andauerte, mussten weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Offenbach in die Aschaffenburger Straße fahren. Dort hatte ein Rauchwarnmelder in einer Wohnung ausgelöst, ursächlich hierfür waren angebrannte Speisen. Kaum war diese Einsatzstelle abgearbeitet, musste von den Einsatzkräften noch eine Brandmeldeanlage bedient werden. Auch hier verlief der Einsatz glimpflich, es handelte sich um eine Fehlauslösung.

Am 16.01.2017 um 22.29 Uhr gingen mehrere Notrufe ein mit der Meldung, dass es im Erdgeschoss eines viergeschossigen Wohngebäudes in der Feldstr. 79 brennt und mehrere Personen noch im Haus wären.

Alle 40 betroffenen Bewohner waren bei Eintreffen der Feuerwehr bereits aus dem Haus und wurden anschließend durch den vor Ort tätigen Notarzt ambulant behandelt. Ernsthaft verletzt wurde glücklicherweise niemand, so dass niemand ins Krankhaus transportiert werden musste.

Der Zimmerbrand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Der Rauch konnte sich in alle Wohnungen ausbreiten, so dass diese in der Nacht nicht mehr nutzbar waren. In Zusammenarbeit mit dem Gebäudeeigentümer und dem Ordnungsamt konnten für alle Bewohner andere temporäre Unterkünfte gefunden werden.

Die Auswirkungen des Sturmtiefs Egon waren im Stadtgebiet Offenbach glücklicherweise kaum spürbar. Zwischen 02:00 Uhr und 05:00 Uhr mussten insgesamt vier umgestürzte Bäume beseitigt werden.

Dabei unterstützten die Freiwilligen Feuerwehren aus Waldheim und Bieber. Zeitgleich musste der Löschzug insgesamt drei Mal zu ausgelösten Brandmeldeanlagen ausrücken, es handelte sich jedoch um Fehlalarme. In der Mathildenstraße benötigte der Rettungsdienst Unterstützung. Ein Patient musste mittels der Drehleiter aus seiner Wohnung im Obergeschoss gerettet werden, da der Treppenraum zu eng für die Krankentrage war.