Heute waren wir mit Ute Busch, der Waldpädagogin vom Forstamt Langen, im Wald unterwegs.
Wir haben den Wald als einen faszinierenden Lebensraum für Tiere und Pflanzen kennengelernt. Natürlich wussten wir schon, dass Eichhörnchen ihr Futter verstecken. Wie es aber für die Eichhörnchen ist, wenn sie das ganze leckere Futter wieder finden müssen, das hat uns Ute Busch spielerisch gezeigt. Jeder bekam vier Maiskörnchen. Diese durften wir verstecken und später wieder suchen. Nur die Hälfte von uns hat alle wieder gefunden. Ute erklärte uns auch. warum ein Eichhörnchen viele verstecke hat und nicht nur ein Sammelversteck.

Im Anschluss haben wir gelernt, wie Igel und viele andere Tiere überwintern. Igel z.B. wohnen in „Hotels“ aus Laub, Gehölze und Moos. In Gruppen haben wir dann auch alle ein Hotel gebaut. Um dann auch noch zu sehen, wo der beste Platz zum Überwintern ist, hat die Gruppe ein Töpfchen mit flüssiger Gelantine bekommen. Gelantine wird nämlich fest, sobald sie erkaltet ist. Jetzt war es wichtig, einen geeigneten Platz zu finden. Nach einer gewissen Zeit holten wir das Töpfchen wieder aus dem Versteck. Bei allen war die Gelantine noch flüssig- also ein prima Versteck zum Überwintern. Zum Überwintern gehört aber nicht nur ein warmes Plätzchen, sondern auch der passende Mantel. Wir haben den großen Unterschied zwischen einem Sommer- und einem Winterfell eines Rehs sehen und füllen können. Warum der Baum im Herbst seinen Mantel- also seine Blätter, abwirft, das hat uns Ute auch super gut erklärt.

Dann haben wir uns gegenseitig mit verbundenen Augen durch den Wald geführt. Auf einmal war es ganz schön schwierig über die einzelnen Ästen und Laubhaufen zu laufen, obwohl es doch so ganz einfach ist. Zum Schluss haben wir wieder in Gruppen ein Waldmonster gebaut.

Es war ein sehr interessanter und schöner Tag. Ute war total nett und hat es einfach super gemacht. Ganz lieben Dank an dieser Stelle an Ute Busch.

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